Collaborative Circularity

Im Rahmen der Gesprächsreihe CIRCULARITY MATTERS gewährte Kristiane Kegelmann interessante Einblicke in ihre vielseitige Persönlichkeit als Künstlerin, Konditormeisterin und Gastronomin sowie ihre Gedanken zum Thema COLLABORATIVE CIRCULARITY. Mit nur einem Stück Chocolaterie schafft Kegelmann es, dreierlei zu verbinden: großartiges Design, Handwerk und Geschmack.
 

Seine Vervollkommnung fand der Abend durch die Präsentation der Skulptur FREEZE AND CLAY von MuDD Architects, die erstmalig im Rahmen der Architekturbiennale 2023 im Palazzo Bambolo in Venedig präsentiert wurde und zwei der ältesten Materialien, Keramik und Glas, in ihren Mittelpunkt rückt. Mit der Skulptur, die noch bis zum 29. März im LAUFEN space Berlin zu erleben ist, nimmt LAUFEN einmal mehr am Dialog zwischen Architektur und Kunst teil. 

 


 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe CIRCULARITY MATTERS im LAUFEN space Berlin gewährte Kristiane Kegelmann interessante Einblicke in ihre vielseitige Persönlichkeit als Künstlerin, Konditormeisterin und Gastronomin sowie ihre Gedanken zum Thema COLLABORATIVE CIRCULARITY. Seine Vervollkommnung fand der Abend durch die Präsentation der Skulptur FREEZE AND CLAY von MuDD Architects, die anlässlich der Architekturbiennale 2023 entstand und erstmals in Berlin zu sehen ist.

Sowohl in ihrer eigenen künstlerischen Arbeit als auch bei ihren Pralinen und in ihrem Restaurant PARS dreht sich bei Kristiane Kegelmann alles um den Gedanken, wie ein besonderes Erlebnis geschaffen werden kann. Im Vordergrund stehen in jedem Bereich dabei das Miteinander, Lernen, Verbessern und Gastgeben im Team. Zu ihren Kunden zählen heute unter anderem Unternehmen wie Louis Vuitton, Bottega Veneta und auch Tiffany & Co.

„Minimalistisch und doch einladend. Elegant doch unprätentiös. Herzlich statt formell. Langfristig denkend. Keine Energie verschwendend. Intuitiv“, so beschreibt Anaïs Röschke, Head of Space, Events & Networking, den Gästen des LAUFEN Space Berlin die Arbeit von Kristiane Kegelmann in ihrer Vorstellung.

Mit nur einem Stück Chocolaterie schafft Kegelmann es, dreierlei zu verbinden: großartiges Design, Handwerk und Geschmack. Ihre Pralinen sind essbare Skulpturen, schön wie Schmuckstücke, die handkolorierte Hülle aus feinster Schokolade, jeder ungewöhnliche Kern aufwändig komponiert aus hochwertigen regionalen Zutaten, bestechend in Konsistenz und Aroma. Ihrer Pralinenkollektion gab sie den Namen „pars“, übersetzt aus dem Lateinischen „Teil eines Ganzen“.

Kegelmann ist Grenzgängerin und Vorreiterin zugleich. Vor knapp 15 Jahren wurde sie mit ihren Skulpturen und installativen Objekten zu einer festen Größe im Berliner Kunstbetrieb. Wer einmal ihre ungewöhnlichen Skulpturen erlebt hat, bei denen die Künstlerin organische und beständige Materialien einander gegenüberstellte, dem blieben sie stets als unverwechselbar im Gedächtnis. Oft entstand ein Kontrast zwischen dem harten, unbeweglichen Material und dem Natürlichen, Vergänglichen, das sich im Laufe der Zeit verändert.

Dennoch ist die Künstlerin mit einem Teil ihres Herzens stets ihren Ursprüngen und der traditionellen Patisserie in ihrer Weise treu geblieben. Erlernt hat sie das Handwerk einst in München und perfektionierte es später in der K.u.K. Hofzuckerbäckerei Demel in Wien. Kegelmann hebt ihre Kreationen jedoch immer wieder auf ein neues Niveau, ist stets von neuen künstlerischen wie kulinarischen Impulsen angetrieben, gepaart mit einer schöpferischen Neugierde voller Inspiration und Innovation.

2022 ging die Erfolgsgeschichte der von Hand geschöpften Pars-Pralinen weiter: Kristiane Kegelmann eröffnet ihr Fine Dining Restaurant PARS unweit des LAUFEN space Berlin am Berliner Savigny Platz, dessen Köchin Alina Jakobsmeier 2023 den Next-Generation – Preis des renommierten Restaurantführer Gault & Millau erhielt. Dieser Erfolg wäre ohne ein Miteinander im Team, Verantwortung gegenüber den Produzenten und Gästen nicht möglich. Das dies manchmal nicht so einfach ist und Kreativität wie Mut erfordert, lässt Kristiane Kegelmann die Gäste des LAUFEN space Berlin auf sympathische Weise wissen.

Im Anschluss an den Talk gab es die Möglichkeit, Kristiane Kegelmann in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen, ebenso wie ihre Pralinen. Präsentiert wurden diese zusammen FREEZE AND CLAY, einer Skulptur von MuDD Architects, die erstmalig im Rahmen der Architekturbiennale 2023 im prächtigen Rahmen des Palazzo Bambolo in Venedig präsentiert wurde und zwei der ältesten Materialien, Keramik und Glas, in ihren Mittelpunkt rückt.

Mit der Skulptur, die noch bis zum 29. März im LAUFEN space Berlin zu erleben ist, nimmt LAUFEN einmal mehr am Dialog zwischen Architektur und Kunst teil. Die Kombination aus Keramikpolyedern und Glaselementen in verschiedenen Größen bildet ein dynamisches, lebendiges und zugleich leicht wirkendes Gesamtkunstwerk. Ähnlich den Pralinen von Pars.